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04.02.2019

Metall-Innung: 25 neue Gesellen

„Leben ist die Lust etwas zu schaffen.“ Dieses Zitat des Malers Carl Spitzweg gab Gunter Weisig, Obermeister der Metall-Innung Hildesheim-Alfeld, 25 jungen Gesellen mit auf ihren zukünftigen Weg.
 
Das Erreichen des Gesellenbriefes sei ein solides und sicheres Fundament für das Berufsleben sowie ein persönlicher Erfolg. Das Handwerk sei ein Eckpfeiler des Wirtschaftslebens. Es sei einerseits traditionell und andererseits innovativ und fortschrittlich. Die fortschreitende Digitalisierung werde auch vor dem Handwerk nicht haltmachen. Dies werde mit dem Schlagwort Handwerk 4.0 ausgedrückt. „Das Metallhandwerk ist eine Branche der Zukunft und ein wichtiger Partner der Bauwirtschaft, des Maschinen- und Fahrzeugbaus und des Anlagenbaus“, betonte der Obermeister bei der Freisprechung am Donnerstagabend im Szenario in Hildesheim.

Der Ausbildungsabschluss dokumentiert durch den Gesellenbrief einen weiteren, aber wichtigen Meilenstein im Leben der jungen Handwerker. „Lebenslanges Lernen wird Sie begleiten“, sagte Weisig und zitierte Henry Ford: „Wer aufhört zu lernen, ist alt. Er mag 20 oder 80 sein.“ Den Gesellen gab der Obermeister  mit auf den Weg, sie sollten in ihrem Bemühen um berufliches Fortkommen nicht nachlassen. „Im Handwerk brauchen wir gute, leistungsbereite Mitarbeiter.“ Das Handwerk biete vielfältige Möglichkeiten sich weiter zu qualifizieren und fortzubilden. Die Chance als Meister einen Handwerksbetrieb zu übernehmen, stände gut. In vielen Betrieben stehe ein Generationenwechsel bevor. Uwe Wehner von der Berufsbildenden Schule in Alfeld hob hervor: „Erfolg bedingt einer guten Vorbereitung. Ein Gewinner hört nie auf zu versuchen.“

Im Metallhandwerk wird es zunehmend schwieriger, Nachwuchs zu finden. Es gibt in diesem Jahr noch freie Ausbildungsplätze. Gründe dafür sind, dass es weniger junge Leute gibt, die ins Metallhandwerk streben, und die Industrie sehr gefragt ist. Nichts desto trotz schaut der Obermeister positiv ins Jahr 2019.

Laut Lehrlingswart Armin Müller bestanden 25 der 27 angetretenen jungen Männer ihre Abschlussprüfungen. Das sind im Bereich Metallbauer-Konstruktionstechnik: Calvin Marcel Antonik ( Edelstahl Nord, Hildesheim), Justin Bayer (Bode Stahlverarbeitung, Harsum), Kolja Bögershausen (Metallbau Gorny, Hildesheim), Alexander Dippel (Olaf Molsen Metallbau-Schlosserei, Groß Düngen), Johannes Donn (Metallforum, Giesen), Florian Langkopf (Wedekin, Harsum), Matthias Lux (Metallbau Weißschuh, Sarstedt), Daniel Sawieta und Niklas Szarata (Metallforum, Giesen), Dennis Theuerkauf (Lams Stahlbau, Sarstedt), Hakan Yilmaz (Edelstahl Nord, Hildesheim) und Marko Funke (MMB Maschinen- und Metallbaugesellschaft, Freden).

Die Prüfung zum Feinmechaniker - Werkzeugbau bestanden Léon Schröder und Pascal Walther (beide Johannes Schulze GmbH & Co. KG, Hildesheim). Fachpraktiker für Metallbau sind Sebastian Grosser, Tobias Hilski, Diar Jando, Sergej Karpenko (jeweils Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen) und Artur Rabe (Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte, Hildesheim). Feinmechaniker - Maschinenbau sind Marlon Dorian Bode (DIE Metall, Alfeld), Dominik Drescher und Timo Schütze (jeweils RWS Wolter, Freden). Die Prüfung für Feinmechaniker - Zerspanungstechnik bestanden Sören Brodthage, Robin Grotjahn und Christian Koch (jeweils Bornemann Gewindetechnik, Delligsen).


Die jungen Gesellen und der Prüfungsausschuss feiern die Freisprechung