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22.03.2021

Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" wird verlängert und verbessert

Mit höheren Prämien und erleichterten Zugangskriterien will der Bund die betriebliche Berufsausbildung in der Krisenzeit stabilisieren.
 
Dies hat das Bundeskabinett in der vergangenen Woche entschieden.

Das Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern" hilft kleinen und mittleren Ausbildungsbetrieben, die von der Corona-Krise betroffen sind, dabei die
  • Ausbildungskapazitäten zu erhalten (Ausbildungsprämie) bzw. zusätzliche zu schaffen (Ausbildungsprämie plus)
  • Kurzarbeit für Auszubildende zu vermeiden (Zuschuss zur Ausbildungsvergütung)
  • Übernahmen von Auszubildenden bei Insolvenzen zu fördern (Übernahmeprämie)

Aufgrund der andauernden Pandemie wird die Förderrichtlinie nun verlängert und verbessert.

Die Ausbildungs- und Übernahmeprämien werden verdoppelt und der Kreis der anspruchsberechtigten Unternehmen ausgeweitet. Die Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit und die Förderung von Auftrags- und Verbundausbildung werden verbessert. Ein Sonderzuschuss hilft Kleinstunternehmen. Kosten für externe Vorbereitungskurse werden anteilig übernommen. Die Förderung einer Auftrags- oder Verbundausbildung wird attraktiver.

Die Bundesagentur für Arbeit setzt das Förderprogramm um und ist für die Anträge auf die Förderleistungen und deren Bewilligung zuständig. Ausbildungsbetriebe können sich an die für sie zuständige Agentur für Arbeit wenden und den Antrag auf Förderung mittels des vorgesehenen Antragsformulars stellen. Dieses können sie online auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit unter https://www.arbeitsagentur.de/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern/ausbildungspraemie aufrufen. Detaillierte Informationen zum Bundesprogramm stehen unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern zur Verfügung.