<
1 / 2
>

 
22.07.2019

Convenience im Fleischer-Fachgeschäft

Das Fleischerhandwerk hält eine Vielzahl zeitgemäßer Angebote für veränderte Verzehrgewohnheiten bereit.
 
Die Verzehrgewohnheiten der Menschen in Deutschland sind in einem starken Wandel begriffen. Die traditionelle Mahlzeit, in der eigenen Küche selbst zubereitet und am „Familientisch“ gemeinsam verzehrt, verliert zunehmend an Bedeutung. Gründe hierfür sind unter anderem die steigende Anzahl von Singlehaushalten sowie die sinkende Bereitschaft, viel Zeit in der Küche zu verbringen. Gefragt sind also Convenience-Produkte, d.h., Gerichte, die schnell und einfach zubereitet werden können, und trotzdem von hoher Qualität sind.

Aber auch der Außer-Haus-Verzehr nimmt zu: Mehrmals in der Woche geht man in Deutschland ins Restaurant oder an die Imbissbude. Das bedeutet, dass ein erheblicher Teil des Nahrungsbedarfs außer Haus gedeckt wird, wobei die Entwicklung weiter nach oben zeigt. Da auch hier zunehmend die kleine Mahlzeit für zwischendurch und weniger das Menu im Restaurant nachgefragt wird, ist es vor allem der Fast-Food-Bereich in seinen verschiedenen Ausprägungen, der vom wachsenden Markt der Außer-Haus-Verpflegung besonders profitiert.

Das Fleischerhandwerk hat sich auf diese veränderten Verzehrgewohnheiten eingestellt und sein Angebot entsprechend optimiert. So bieten die Fleischer-Fachgeschäfte heute ihren Kunden Convenience-Produkte an, also vorgefertigte oder verzehrfertige Lebensmittel, die so gegessen werden oder eventuell nur noch aufgewärmt werden müssen. Hinzuzählen kann man hierbei auch noch die fertigen Feinkostsalate, die bei nahezu allen Betrieben Bestandteil des Sortiments sind.

Gleiches gilt für den Party- und Plattenservice, der bei den Fleischer-Fachgeschäften ein wichtiges Standbein der Geschäftstätigkeit geworden ist. Denn hier werden nicht nur Großveranstaltungen, sondern – Stichwort „Dinner for two“ – ebenso stilvolle Essen in Privathaushalten ausgerichtet.

Aktiv ist das Fleischerhandwerk auch im Bereich des Außer-Haus-Verzehrs. Neben der traditionellen, vor allem bei Betrieben in Süddeutschland noch existenten Kombination von Metzgerei und Gaststätte, ist die „Heiße Theke“ zum wichtigen Bestandteil vieler Fleischer-Fachgeschäfte geworden: Der Anteil der Betriebe, die stationäre Imbisseinrichtungen mittels Stehtischen, Imbissecken oder separater Imbiss-Stuben anbieten, hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das Sortiment ist sehr breit und geht über den Klassiker Bratwurst weit hinaus. Selbst „front-cooking” im Wok kann heute in Fleischer-Fachgeschäften angetroffen werden.

Gehen Sie einfach zum Fleischer Ihres Vertrauens in unserer Region.


Foto: Deutscher Fleischer-Verband e.V.